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Rückblick auf den Sommer 2018

Rückblick auf den Sommer 2018

Der Sommer 2018 war durch lange Hochdruckperioden und einer nahezu nicht enden wollenden Hitzewelle im Juli und August geprägt. Trotz der Hitze gab es aber auch beinahe winterliche Intermezzi mit Frost sowie Schnee bis knapp unter 1000 m Seehöhe.

Der Sommer 2018 ist der viertwärmster Sommer seit es Wetteraufzeichnungen gibt, knapp geschlagen nur vom Sommer 2017, 2015 und 2003. Dazu verlief er oft trocken und recht gewitterarm, vor allem der Juli.

Hitze und viel Sonnenschein

Die meisten Hitzetage, nämlich 48, registrierte Hohenau an der March im nördlichen Weinviertel, gefolgt vom burgenländischen Andau mit 44 Tagen. Auch bei der Anzahl der Sommertage sind diese beiden Orte top, insgesamt gab es in diesem Sommer an 78 von möglichen 92 Tagen Höchstwerte über 25 Grad. Bei den Tropennächten hat die Bundeshauptstadt die Nase vorn, insgesamt gab es unglaubliche 42 Tropennächte in der Wiener Innenstadt,  Dazu gab es reichlich Sonnenschein, österreichweit konnte man die Sonne rund 25 Prozent länger genießen als in einem durchschnittlichen Sommer.

Extreme Trockenheit

Besonders betroffen von der Trockenheit waren die Regionen von Vorarlberg bis Oberösterreich und dem Waldviertel, hier fielen teilweise nur 30 Prozent des üblichen Sommerregens. Eine Spur zu nass war der Sommer nur am Alpenostrand sowie im Südosten.

Kurze Kaltphasen

In allen drei Sommermonaten gab es auch kurze Kaltphasen. So gab es am 23. Juni in Obergurgl noch Frost, Anfang Juli trat im Waldviertel und Wienerwald immerhin Bodenfrost auf und am vergangenen Wochenende fiel Schnee bis auf knapp unter 1000 m. Dazu wurden in der Nacht auf Montag mit -1,6 Grad in Flattnitz die Tiefstwerte des diesjährigen Sommer erreicht.

Hier noch zusammengefasst ein paar Zahlen zum Sommer 2018:

  • Höchstwert: 38,0 Grad in Haag (NÖ) am 09. August
  • Tiefstwerte: -1,6 Grad in Flattnitz (K) am 27. August
  • Sonnenstunden: 895 h in Rohrspitz (V)
  • trockenster Ort: Retz mit 98 l/m²
  • nassester Ort: Sulzberg mit 533 l/m²
  • stärkste Windböe: 112 km/h in Graz am 12. Juni

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