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Die Sommerzeit beginnt!

Die Sommerzeit beginnt!

In der Nacht auf Sonntag ist es wieder einmal soweit, die Uhren werden von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt. Doch warum gibt es eigentlich die Sommerzeit?

Mit der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit fühlen sich viele Menschen um eine Stunde Schlaf beraubt und so beklagt sich zu Beginn der neuen Arbeitswoche dann auch manch einer über Müdigkeit. Doch schon mit dem nächsten sonnigen Frühlingstag kommen die Vorteile der Zeitumstellung ans Tageslicht, denn gegen die eine oder andere Sonnenstunde nach der Arbeit oder dem Home Office haben nur wenige etwas einzuwenden. Aber was ist denn eigentlich der Grund für die alljährlichen Zeitumstellungen?

Kürzere Nacht

Seit dem 6. April 1980 wird zwischen 2:00 Uhr und 3:00 Uhr morgens an Europas Uhren gedreht. Die Ursache für den frühen Zeitpunkt ist, dass dann der geringste Verkehr und die geringste wirtschaftliche Aktivität herrschen. Als Stichtage wurden vorerst die letzten Sonntage im März und September gewählt, im Jahr 1996 hat man dann jedoch den Beginn der Winterzeit auf das letzte Oktoberwochenende verschoben.

Energiesparmaßnahmen als Grund

Der Auslöser für die Einführung der Sommerzeit waren Energiesparmaßnahmen nach der Ölkrise im Jahr 1973. Mit dieser Maßnahme sollte das lange Tageslicht in den wärmeren Monaten des Jahres besser genutzt und somit Strom für Beleuchtung gespart werden. Doch da im volkswirtschaftlichen Maßstab nur ein geringer Teil des Stroms für die abendliche und nächtliche Beleuchtung verwendet wird, ging dieses Konzept nicht wirklich auf.

60 Länder drehen an der Uhr

Ungeachtet dessen wird in insgesamt 60 Ländern nach wie vor an der Zeitumstellung festgehalten. Auf diese Weise lassen sich in den Sommermonaten die langen und warmen Tage bis in den späten Abend hinein genießen. Im Gegenzug kommt mit der Umstellung auf die Winterzeit, die im übrigen die tatsächliche Tageszeit darstellt, wieder langsam die Vorfreude auf die anstehende Weihnachtszeit auf.

 

Titelbild: annca auf Pixabay