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Wechselhafter April

Wechselhafter April

Den April kennt man als klassisch wechselhaften Frühlings- und Übergangsmonat, nicht selten treten auch Winter und Sommer innerhalb einer Woche auf. Doch warum wartet gerade dieser Monat mit der ganzen Palette an Wetterzuständen auf – dem landläufig bekannten Aprilwetter?

Definition von wechselhaft – reine Erfindung?

Zwischen den tiefsten und höchsten Temperaturen, die in diesem Monat möglich sind liegen über 50 Grad Spanne und somit eine ganze Bandbreite an Wettererscheinungen. Eiskalte Tage mit Schneefall sind genauso möglich wie Sommertage (Temperaturmaximum >25 Grad) mit passender sommerlicher Konvektion (=Wärmegewitter). Morgenfrost kann den Blüten ebenso Schaden zufügen, andererseits verleihen Sonne, Wärme und Trockenheit dem April nicht selten das Prädikat „sommerlich“.

Warum diese Unterschiede?

Die Luftmassen auf der Nordhalbkugel sind im Frühling im Umbruch. Luftmassen subtropischen Ursprungs drängen von Süden heran, gleichzeitig sind noch Ausbrüche arktischer Kaltluft möglich. Große Temperaturgegensätze möchte wiederum der Wind ausgleichen und somit verdrängt oft eine Luftmasse die andere binnen kurzer Zeit. Durch die schon relativ hoch stehende Sonne wird die Erwärmung weiter beschleunigt, das fördert aber auch die Entstehung von Schauern aller Art (Regen, Graupel, Schnee, Hagel) und verstärkt den wechselhaften Charakter.

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27. May
Aktualisiert vor ein paar Sekunden