Wetterlexikon

JAHRHUNDERTWINTER

Als Jahrhundertwinter bezeichnet man umgangssprachlich einen außergewöhnlich kalten und schneereichen Winter. Als letzter Jahrhundertwinter gilt der Winter 1962/63, die Temperaturen lagen damals etwa um 4 bis 5 Grad unter dem langjährigen Mittel. In Folge der großen Kälte froren nicht nur alle größeren Flüsse zu, sondern sogar der Bodensee trug für Wochen eine begeh- und teils befahrbare Eisdecke. Im Hinblick auf die Klimaerwärmung erscheint ein ähnlich kalter Winter in Zukunft als extrem unwahrscheinlich.