Eiszapfen.

Eiszapfen. Bild: N. Zimmermann, UBIMET

10.01.2017

Wie entstehen Eiszapfen?

Manchmal wirken sie filigran und zerbrechlich, manchmal erreichen sie aber auch eine imposante Größe und ab und zu sind sie sogar richtig gefährlich. Wie entstehen aber diese für die kalte Jahreszeit neben Schnee so typischen und charakteristischen Gebilde aus Eis eigentlich?

Ein Zapfen entsteht

Für das Wachstum eines Eiszapfens ist es entscheidend, dass es mehrfach zu Schmelz- und Gefriervorgängen kommt. So steht zu Beginn beispielsweise ein frisch beschneites Dach. Die einzelnen Schneeflocken auf dem Dach werden in der Sonne zu Wassertropfen. Das geschmolzene Wasser beginnt nun die geneigte Dachfläche hin zur Dachkante hinabzurinnen. Bei Temperaturen unter Null Grad gefriert der Wassertropfen wieder und bildet an der Dachkante die Wurzel eines Eiszapfens. An diesem laufen dann nach und nach andere kleine Wassertropfen herunter, die auch zu Eis werden. Dadurch vergrößert sich der Zapfen immer weiter.

 

Eiszapfen sind schön, aber auch ganz schön gefährlich

Mit zunehmendem Wachstum gewinnt der Zapfen weiter an Größe, irgendwann ist dieser dann so groß bzw. schwer, dass er herunterfällt. Trifft dieser einen Menschen, kann es dabei zu teils schweren Verletzungen kommen. Um solche Unfälle vorzubeugen, sollte man zu Sicherheit größere Exemplare abschlagen.