Wintereinbruch Denver

Wintereinbruch in Colorado. Bild: Shutterstock/MSPhotographic

16.04.2016

Wettersturz in Colorado

Der April ist nicht nur hierzulande, sondern auch in den Vereinigten Staaten für seine turbulenten Wetterverhältnisse bekannt. Das bekommen derzeit die US-Bundesstaaten Wyoming, Utah und vor allem Colorado zu spüren.

Wärme im April ist im westlichen bzw. zentralen Teil der Vereinigten Staaten nichts Außergewöhnliches. So war es auch nicht verwunderlich, dass Anfang der Woche in Denver, der Hauptstadt von Colorado, auf 1.600 m die Temperaturen auf über 20 Grad anstiegen. Am Donnerstag wurden hier sogar ein Höchstwert von 24 Grad erreicht. In den östlich davon gelegenen Great Plains waren sogar Maxima von 30 Grad keine Seltenheit.

Wintereinbruch auf dem Coloradoplateau

So warm es zu Beginn der Woche auch war, eine markante Kaltfront leitete am Freitag mit heftigen Gewittern samt großem Hagel, Sturmböen und Starkregen einen regelrechten Temperatursturz ein. Die Region bleibt das gesamte Wochenende über im Einflussbereich eines Höhentiefs und kalten Luftmassen. Mit dem Absinken der Schneefallgrenze muss man sich auch in Denver auf winterliche Verhältnisse einstellen. In den umliegenden, höheren Lagen des Coloradoplateaus kommen teils erhebliche Neuschneemengen zusammen, vereinzelt fällt bis zu ein halber Meter Neuschnee.

Auswirkungen

Aufgrund der kräftigen Niederschläge in Kombination mit starkem Wind kommt es zu schlechten Sicht- und winterlichen Straßenverhältnissen. Ein weiteres Problem stellt der sehr nasse und damit äußerst schwere Schnee dar. Umstürzende Bäume sowie Beschädigungen bei Strommasten und in weiterer Folge Stromausfälle sind die Konsequenz.