Frau mit Kopfschmerzen

Wenn das Wetter Kopfschmerz verursacht Bild: Adam Gregor, Shutterstock

09.05.2017

Wetter und Gesundheit - Wetterfühligkeit

Bei Sonnenschein und hohem Luftdruck fühlen sich viele fit und ausgeglichen, die Stimmung ist gut und man strotzt nur so vor Energie. Präsentiert sich der Himmel dagegen wolkenverhangen und fällt aus dem trüben Grau sogar noch Regen, sackt die Laune gegen den Nullpunkt und Müdigkeit sowie Antriebslosigkeit sind ständige Begleiter. Doch was macht hier wirklich krank? Das Wetter oder ist es doch nur die Einbildung?

Viele Symptome - aber keine Krankheit

Wetterfühligkeit ist keine eigenständige Krankheit, stattdessen versteht man darunter die subjektive Beeinträchtigung des Menschen, hervorgerufen durch die vorherrschende bzw. bevorstehende Witterung. Bestimmte Wetterlagen verstärken bei den Betroffenen Beschwerden wie etwa die erhöhte Tendenz zu Kopfschmerzen und Migräne. Die Palette ist aber weitaus umfassender: Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, innere Unruhe, depressive Verstimmungen oder Gelenkschmerzen sind nur einige wenige Symptome, die den Betroffen zu schaffen machen.

Der Körper mag den Wechsel nicht

Ziehen beispielsweise abwechselnd Warm- und Kaltfronten durch, so ändert sich innerhalb kürzester Zeit die Temperatur sowie der Luftdruck. Und genau diese Wetterumschwünge machen den Betroffenen zu schaffen. Ein gutes Beispiel für die Wechselwirkung zwischen Wetter und dem menschlichen Organismus ist der Einfluss der Temperaturregulation auf den Blutdruck: Ist die Luft plötzlich um einiges wärmer als die Tage zuvor, versucht der Körper sich irgendwie abzukühlen. Das gelingt, wenn die Blutgefäße erweitert werden, dabei sinkt aber auch der Blutdruck. Aber nicht nur die rasche Abfolge von durchziehenden Frontensystemen belasten den Körper, auch Föhnereignisse, Hitzewellen oder Gewitter wirken sich negativ auf den Organismus aus.

So kommst du gut durch den Wetterumschwung

Um den Körper beispielsweise an die Wetterumschwünge zu 'gewöhnen', sind regelmäßige Wechselduschen sowie Saunagänge ein gutes Training. Auch sollten Wetterfühlige öfter raus an die frische Luft - und das nicht nur bei Schönwetter. Ein wahrhaft oft zitierter Tipp ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr, aber auch eine ausgewogene Ernährung trägt zur Linderung der Beschwerden bei.