Fragezeichen im Schnee

Wieviel Schnee kommt wirklich? Bild: Kurkul, Shutterstock

03.12.2017

Winterlicher Wochenstart

Sonntagnacht erreicht eine okkludierende Front den Westen und Norden des Landes, diese läutet eine unbeständige und zunehmend winterliche Wetterphase ein. Besonders entlang der Alpennordseite zeichnen sich teils ergiebige Neuschneemengen ab!

Nach einem kalten und ruhigen 1. Adventsonntag setzt in der Nacht auf Montag von Vorarlberg bis Niederösterreich allmählich leichter Schneefall ein. Mit einer warmaktiven Welle verstärkt sich der Schneefall im Laufe des Montagnachmittags an der Alpennordseite sukzessive, unterhalb von 400 bis 600 m mischt sich tagsüber auch Regen hinzu. In der Nacht auf Dienstag schneit es in den Nordalpen anhaltend weiter, besonders zwischen Achenkirch und Mariazell auch ergiebig. Der Schneefall hält im Nordstau vom Tiroler Unterland bis zur nördlichen Obersteiermark/Mostviertel bis Dienstagnachmittag an, wobei die Schneefallgrenze tagsüber langsam wieder auf 600 m ansteigt. Nachfolgend gelangen wir von Westen her unter Keileinfluss und somit stellt sich Dienstagnacht zunehmend trockenes Wetter ein.

Somit kristallisieren sich für die Nordalpen bis Dienstag zunehmend winterliche Bedingungen mit großen Schneemengen heraus, wobei es besonders im Zeitraum von Montagnachmittag bis Dienstagnachmittag anhaltend und kräftig schneit!

In Summe kommen in den Nordalpen oberhalb von etwa 600 m verbreitet 10 bis 20 cm zusammen. Der Schwerpunkt des Schneefallereignisses liegt dabei in höheren Lagen von Lofer bis Lunz am See und Mariazell- hier sind 25 bis 40 cm zu erwarten, im Salzkammergut und oberen Ennstal ist lokal sogar mit einem halben Meter Neuschnee zu rechnen! Aber auch im Mühl-, Wald- und Hausruckviertel sind stellenweise bis zu 15 cm zu erwarten.