Oft sonniger Tagesstart, in den Niederungen Nebelfelder

Oft sonniger Tagesstart      Bild: http://www.foto-webcam.eu/webcam/schwarzenbach

18.10.2017

Nebel und Sonne

Hoch TANJA verliert in den kommenden Tagen an Kraft, vorerst bleibt der Alpenraum aber hochdruckgeprägt. Allerdings werden die Nebelfelder in den Niederungen von Tag zu Tag hartnäckiger. Zum Wochenende hin macht sich dann allmählich ein ausgeprägtes Tief mit Kern über Großbritannien bemerkbar.

Der Mittwoch startet im Donauraum, im Nordosten, im Grazer Becken sowie am Bodensee und in Unterkärnten meist trüb durch Nebel oder Hochnebel. Dieser löst sich meist bis Mittag auf, nur im oberösterreichischen Zentralraum, im Waldviertel und im westlichen Weinviertel bleibt es stellenweise bis in den Nachmittag hinein trüb. In den übrigen Regionen wird es im Tagesverlauf verbreitet sonnig, am Vormittag ziehen aber aus Süden noch einige Schleierwolken durch, die die Sonne mitunter milchig erscheinen lassen. Es weht schwacher bis mäßiger Süd- bis Südostwind. Je nach Nebelgrau oder Sonnenscheindauer werden 14 bis 23 Grad erreicht.

Modellgeflüster und große Unsicherheiten

Auch wenn sich das Wetter derzeit ruhig gestaltet, bereits am Wochenende greift ein von England zur Nordsee ziehendes kräftiges Tief in unser Wettergeschehen ein. Der Sonntag verläuft somit zunehmend regnerisch. Ab Montag schlagen uns die Wettermodelle aber ein Schnippchen, denn sie zeigen völlig konträre Lösungen. Beide großen Globalmodelle sind sich uneinig darüber, welches Wetter sich in der kommenden Woche einstellen wird.

  • Die wahrscheinlichste Variante ist, dass der Regen zu Wochenbeginn abklingt und sich in der Folge erneut eine warme Südwestströmung etabliert. Sieht man von Nebelfeldern in den Niederungen ab, so wird es dabei auch wieder recht sonnig.
  • Die unwahrscheinlichste, wenn auch mögliche Variante ist, dass sich jenes Tief, das zunächst für "Schlechtwetter" sorgt, über dem Balkan derart verstärkt, dass es von Russland her kontinentale Kaltluft anzapft. Der Regen würde damit im Nordalpenbereich bis zum Dienstag anhalten und zwischen dem erwähnten Tief und einem Hoch über Skandinavien könnte uns für die Jahreszeit sehr kalte Luft erreichen. Die Folgen davon wären aber Wochenmitte zwar trockene Verhältnisse, jedoch hohe Nachtfrostgefahr in weiten Teilen des Landes und zwar auch im östlichen Flachland.