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Schneeliebhaber kommen wieder auf ihre Kosten Bild: shutterstock, leonartphoto

09.02.2016

Über Nacht kommt der Winter

Heute sorgt ein Sturmtief über Westdeutschland noch für stürmischen Südföhn und frühlingshafte Temperaturen, über Nacht bringt dann die dazugehörige Kaltfront in Verbindung mit einem Genuatief den Winter zurück. Vor allem der bisher grüne Süden Österreichs bekommt eine Packung Neuschnee.

Am heutigen Dienstag weht in den prädestinierten Tallagen kräftiger bis stürmischer Südföhn und treibt die Temperaturen verbreitet auf zweistellige Werte. Am mildesten wird es aber mit teils kräftigem Jauk in der südlichen Steiermark, wo Spitzenwerte bis 16 Grad zu erwarten sind. Am Abend bricht der Föhn mit Annäherung einer Kaltfront von Westen her zusammen. Gleichzeitig bildet sich über Oberitalien ein Tief, womit im Süden starker Regen einsetzt. Dadurch sinkt die Schneefallgrenze über Nacht rasch bis in viele Täler, unterhalb von 400 bis 600 m handelt es sich aber weiterhin um Regen.

Wo fällt der meiste Schnee?

Somit kommen über Nacht von Vorarlberg bis in die Obersteiermark verbreitet 5 bis 15 cm Neuschnee zusammen, in den höheren Tallagen von Osttirol und Oberkärnten sind bis zu 30 cm Neuschnee in nur wenigen Stunden möglich. Noch mehr Neuschnee kommt auf den Bergen zusammen, vom Arlberggebiet über den Tiroler Alpenhauptkamm bis zu den Hohen Tauern und den Karnischen Alpen fallen oberhalb von 2000 m sogar 30 bis 50 cm Neuschnee. Durch den stürmischen Wind kommt es hier aber zu massiven Schneeverfrachtungen, womit die Lawinengefahr teilweise auf Stufe 4 ansteigen wird. 

Im Laufe des Vormittags geht der intensive Schneefall von Westen her zu Ende und die Sonne kann sogar noch zum Vorschein kommen. Im Donauraum und im östlichen Flachland bleibt es hingegen weiterhin grün, hier macht sich dafür kalter, stürmischer West- bis Nordwestwind bemerkbar.