Im Osten wird es frostig

Die kalten Nächte gehören bald der Vergangenheit an. Bild: S. Danßmann

14.11.2016

Nach dem Frost folgt die Milderung

Die derzeit vorherrschende Luftmasse sorgte in Österreich verbreitet für frostige Nächte, in einigen Alpentälern gab es sogar schon strengen Frost. Ab Mittwoch bringt jedoch eine Warmfront eine deutliche Milderung, dabei besteht in einigen Regionen vorübergehend auch die Gefahr von gefrierendem Regen.

In den vergangenen Nächten sank die Temperatur in nahezu ganz Österreich in den Frostbereich. Besonders in den höher gelegenen, schneebedeckten Alpentälern gab es sogar strengen Frost, d. h. hier wurde lokal die -10 Grad-Marke unterschritten. So sank die Temperatur am Montagmorgen in St. Leonard im Pitztal auf -10 Grad, in der Nacht auf Sonntag waren es im Außerfern in Bichlbach und Tannheim eisige - 12 Grad. Lediglich in der Wiener Innenstadt wurde in diesem Herbst noch keine Frostnacht registriert.

Milderung zunächst nur in der Höhe - Gefahr von gefrierendem Regen

Diese für November recht ungewöhnlich niedrigen Temperaturen gehören jedoch bald der Vergangenheit an. In der Nacht auf Dienstag sinken die Temperaturen zwar noch einmal verbreitet in den Frostbereich, tagsüber setzt sich in höheren Luftschichten mit der Annäherung einer Warmfront jedoch schon sukzessive wärmere Luft durch. Bis diese jedoch auch die tiefen Luftschichten erreicht, dauert es noch etwas länger. Somit besteht insbesondere in der Nacht auf Mittwoch im Mühlviertel und in manchen Alpentälern die Gefahr von gefrierendem Regen.

Milde zweite Wochenhälfte

Am Mittwoch setzt sich dann auch in den Niederungen allmählich die milde Luft durch, am Alpenostrand werden bis zu 10 Grad erreicht. Dieser Erwärmungstrend hält dann auch in den folgenden Tagen an, am Freitag werden im Südosten sogar bis zu 15 Grad erwartet.