Frostschutzberegnung

Der späte Frost sorgt für Schäden an der Blüte. Bild: Shutterstock/Storm

28.04.2016

Kälteste Nacht des Aprils: Bis zu -12,5 Grad

Nach Abzug einer markanten Kaltfront, die verbreitet für Schneefall sorgte, klarte der Himmel auf und ließ die Temperaturen in den Keller rauschen. Fast überall gab es Frost, inneralpin teils strengen Frost unter -10 Grad. Trotz des fortgeschrittenen Monats gab es meist die heuer kälteste Aprilnacht.

Teils strenger Frost in Alpentälern

In höher gelegenen und schneebedeckten Alpentälern sanken die Temperaturen in der vergangenen Nacht weit in den Frostbereich. Besonders eisig wurde es im Lungau. In St. Michael stoppte die Quecksilbersäule erst bei -12,5 Grad. Aufziehende Wolken in der zweiten Nachthälfte verhinderten sogar noch tiefere Werte. Ähnlich eisig war es in St. Jakob in Osttirol mit -11,8 Grad.

Verbreitet frostig im Flachland

Auch in tiefen Lagen sanken die Werte häufig unter die 0-Grad-Marke. Meist lagen die Frühtemperaturen zwischen 0 und -4 Grad. Die kälteste Landeshauptstadt war Innsbruck mit -2,2 Grad. Überhaupt gab es kaum Orte, in denen es frostfrei blieb. Nur in Teilen des Rheintals, großen Teilen Wiens, dem Nordburgenland und örtlich in der Steiermark blieb Luftfrost aus. Am mildesten blieb es, wie so oft, in der Inneren Stadt in Wien mit +3,5 Grad. Gleichzeitig gab es in Mariabrunn jedoch -1,6 Grad.

Späte Fröste

Auch wenn die Rekorde für den April meist noch tiefer liegen, so war die vergangene Nacht doch ungewöhnlich. Denn meist werden die Tiefstwerte zu Beginn des Monats erreicht, wenn die Nächte noch deutlich länger sind. Auch die kommende gering bewölkte Nacht bringt vielerorts nochmals Frost, ganz so kalt wie zuletzt wird es jedoch nicht. Meist liegen die Tiefstwerte zwischen -5 und +4 Grad.

Im Folgenden ein Auszug der Tiefstwerte:

Station (Seehöhe) Tiefstwert in °C
St. Michael / Lungau (1050 m) -12,5
St. Jakob / Defereggen (1388 m) -11,8
Rauris (941 m) -8,4
Seckau (845 m) -7,9
Windischgarsten (596 m) -4,7