Neuschneezuwachs

Neuschneezuwachs Bild: Susanne Danßmann, UBIMET

18.01.2016

Wochenprognose

In der kommenden Woche herrschen zunächst noch polare Luftmassen vor, damit bleibt es vorerst kalt. Im Stau fällt ein wenig Schnee, auch eine Warmfront bringt in den Alpen Neuschneezuwachs. Im Laufe der Woche wird dann aber Hochdruckeinfluss wirksam, zudem strömen von Westen her mildere Luftmassen in den Alpenraum.

Der Montag beginnt östlich vom Tiroler Unterland sowie im Norden meist bewölkt und zwischen dem Salzkammergut und dem Mostviertel fällt anfangs noch ein wenig Schnee. Ansonsten ist es trocken und letzte Wolkenreste machen der Sonne Platz. Nur zwischen dem oberösterreichischen Zentralraum und dem östlichen Flachland können sich die hochnebelartigen Wolken zum Teil bis in den Nachmittag hinein behaupten. Der anfangs lebhafte Nordwind im Osten flaut ab, die Höchstwerte liegen von Ost nach West zwischen -8 und +1 Grad.

Der Dienstag startet verbreitet mit strengem Frost, aber trocken. In der Früh scheint noch die Sonne, nur entlang der Alpennordseite zeigen sich bereits ausgedehnte Wolkenfelder. Im Tagesverlauf breiten sich diese auf weite Teile des Landes aus, lediglich im Süden scheint die Sonne für längere Zeit. Ab Mittag setzt im Westen Schneefall ein, der sich bis zum Abend bis in die westliche Obersteiermark ausbreitet. Maximal -8 bis 0 Grad.

Am Mittwoch dominieren in den Alpen sowie im Alpenvorland die Wolken und am Vormittag schneit es mit mäßiger Intensität. Am Nachmittag lässt der Schneefall deutlich nach. Im Flach- und Hügelland gibt es währenddessen einen freundlichen Mix aus Sonnenschein und einigen Wolkenfeldern, zudem bleibt es trocken. Im Donauraum weht mäßiger Wind aus West bis Nordwest und die Temperaturen erreichen -5 bis +3 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.

Der Donnerstag startet in vielen Landesteilen mit hochnebelartigen Restwolken. Im Laufe des Vormittags lichten sich diese aber in den meisten Regionen und machen so vermehrt der Sonne Platz. Am Nachmittag ist der Himmel aus heutiger Sicht teils wolkenlos. Der Wind weht schwach und die Höchstwerte liegen zwischen -5 und +2 Grad, wobei es im Westen am mildesten wird.

Am Freitag ziehen zwar ein paar Wolkenfelder durch, es bleibt bei schwachem Wind aber weitgehend trocken. Am Samstag bringt eine Front von Nordwesten Wolken und Regen bzw. Schnee, damit verbunden frischt der West- bis Nordwestwind etwas auf. Am Sonntag zieht die Front selbst zwar ab, in den Nordstaulagen fällt aber noch etwas Regen bzw. Schnee. Der Süden und Südosten ist am Wochenende nach derzeitigem Stand wetterbegünstigt. Die Temperaturen steigen dabei in vielen Regionen in den positiven Bereich.