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13.10.2017

Altweibersommer zur Nationalratswahl 2017

Das Wetter am Wochenende der Nationalratswahl sorgt mit Höchstwerten von bis zu 25 Grad und perfektem Bergwetter für einen verspäteten Altweibersommer. Verantwortlich dafür sind das Hoch „Tanja“ sowie der Hurrikan „Ophelia“.

Sonne pur und 25 Grad am Wahlsonntag 

Das Wahlwochenende steht durch Hoch "Tanja" und Hurrikan "Ophelia" ganz im Zeichen von Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen. Der Altweibersommer gibt also noch nicht auf. An beiden Tagen ist der Himmel praktisch wolkenlos. Ein paar Frühnebelfelder in den Tälern und Becken, etwa entlang von Enns, Mur, Mürz, Salzach und in Unterkärnten, lösen sich meist am Vormittag auf. 

Die Temperaturen erreichen 16 bis 23 Grad am Samstag und sogar 18 bis 25 Grad am Wahlsonntag. Am wärmsten wird es dabei im Tiroler Inntal, aber auch in Salzburg sowie in Oberösterreich ist vereinzelt ein Sommertag möglich. 

Der Gang zur Stimmabgabe im Wahllokal kann also durchaus mit sommerlicher Kleidung und Sonnenbrille erfolgen. Geht man allerdings in der Früh wählen, lohnt sich durchaus eine Jacke. In der klaren Nacht kühlt die Luft gut aus, in der Früh hat es dadurch kaum mehr als 0 bis 8 Grad.

Ideales Wander- und Freizeitwetter 

Das Bergwetter eignet sich perfekt für Wanderungen und Touren: Die Luft ist extrem trocken und glasklar, die Fernsicht beträgt mehrere hundert Kilometer. Dazu wird es mit rund 13 Grad in 2.000 m und bis zu 7 Grad in 3.000 m warm. Die Frostgrenze steigt auf über 4.000 m, also über die höchsten Gipfel hinaus. 

Hoch „Tanja“ und Hurrikan „Ophelia“

Verantwortlich für die späte Sommerwärme sind das Hoch „Tanja“ und der Hurrikan „Ophelia“. An seiner Vorderseite gelangt sehr warme, subtropische Luft nach Mitteleuropa, wodurch sich hier unter Hochdruckeinfluss verbreitet sonniges, windschwaches und spätsommerlich warmes Oktoberwetter einstellt. 

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