Regen in der Stadt

Regen statt Schnee Bild: misszin, Shutterstock

21.11.2017

Alpennordseitig immer noch nass und teils windig

In der vergangenen Nacht hat die Warmfront eines kleinräumigen Tiefs Österreich überquert. Am Dienstag selbst sorgt eine weitere Warmfront an der Alpennordseite noch für unbeständiges Wetter, bevor es in der zweiten Wochenhälfte im ganzen Land freundlich und sehr mild wird. Allerdings nimmt die Nebelneigung ab Donnerstag in den Niederungen deutlich zu.

Am Dienstag halten sich meist dichte Wolken und an der Alpennordseite regnet es anfangs verbreitet, Schnee fällt oberhalb von 600 m im Osten und 1400 m im Westen. Im Tagesverlauf bleibt es vor allem vom Tiroler Unterland bis zum Mariazellerland oft nass, die Schneefallgrenze steigt gegen 1200 bis 1700 m an. Sonnige Auflockerungen gibt es am ehesten im meist trockenen Süden und Südosten sowie am Nachmittag auch in Vorarlberg. Im Osten und Norden weht der Westwind noch teils kräftig und am Alpenostrand sind wieder einzelne Sturmböen zu erwarten.

Heute beginnt eine abnormale, milde Periode

Bei Höchsttemperaturen von 4 bis 12 Grad wird es am Dienstag im Vergleich zum Vortag bereits um 3 bis 6 Grad wärmer. Die Südwestwetterlage setzt sich am Mittwoch fort, an diesem Tag überwiegt dazu im ganzen Land die Sonne. Damit ist der Temperaturanstieg noch mehr spürbar.

Die folgenden Bilder zeigen die zu erwartenden Höchsttemperaturen für Dienstag (oben) und Mittwoch (unten) um 14:00 MEZ. Die milde Luft dehnt sich am Mittwoch auf weite Teile Mitteleuropas aus. In Österreich kann in den östlichen und südöstlichen Niederungen die 15-Grad-Marke erreicht werden, auf 1500 m Höhe gibt es sogar bis zu 10 Grad.

Temperaturunterschied Bild: UBIMET