Trübes Wetter ist im November nichts Ungewöhnliches.

Trübes Wetter ist im November nichts Ungewöhnliches. Bild: Pixabay

21.11.2017

November: Ist dieser Monat wirklich so grau?

Mit dem November hat nun der dritte und damit letzte Herbstmonat 2017 begonnen. Durch die kurzen und oft trüben Tage geht es mit der Stimmung oft bergab. Wir geben Tipps gegen den aufkommenden Novemberblues.

Im Laufe vom November geht die durchschnittliche tägliche Sonnenscheindauer nochmals spürbar zurück, von etwas über drei Stunden zu Monatsbeginn auf nur noch eineinhalb Stunden im Mittel am Monatsende. In typischen "Nebellöchern", wie vielen Flusstälern sowie Senken und Becken scheint die Sonne noch seltener, etwas häufiger dagegen auf den Bergen.

Stimmungstief

Obwohl der Dezember und Januar grauer sind, wird besonders der November mit gedrückter Stimmung verbunden. Dies liegt vor allem an der raschen Veränderung der Lichtverhältnisse im Herbst. Mit den dunklen Tagen kommt es bei einem kleinen Teil der Mitmenschen zum sogenannten "Novemberblues", einem Seelentief. Studien zeigen, dass in Mitteleuropa etwa zehn Prozent der Bevölkerung im Winter unter Symptomen wie Müdigkeit, Energielosigkeit oder Konzentrationsschwäche leiden.

Frische Luft hilft

Gegen den Novemberblues hilft in vielen Fällen der Aufenthalt im Freien, selbst an einem trüben Novembertag ist es draußen in der Regel deutlich heller als in den Innenräumen. Das Licht wirkt dem Stimmungstief entgegen. Zusätzlich zu empfehlen sind sportliche Betätigungen im Freien, die kühle Luft kurbelt das Immunsystem an und stärkt somit die körpereigenen Abwehrkräfte.