Landschaft Winter vs. Frühling

Der Wechsel vom Herbst in den Winter und vom Winter in den Frühling erfolgt je nach Definition unterschiedlich. Bild: belkos, Shutterstock

02.12.2016

Meteorologischer versus Astronomischer Winter

Neben dem astronomischen Winter spielt für alle Wetterbeobachter zusätzlich der meteorologische Winter eine Rolle. Während der genaue Zeitraum des kalendarischen Winters leicht variiert, ist dieser in der Meteorologie immer derselbe.

Astronomischer Winter

Durch die Wintersonnenwende, die mit der längsten Nacht einhergeht, wird der astronomische Beginn des Winters festgelegt. Der kalendarische Eintrittspunkt variiert und fällt, abhängig vom Abstand zum letzten Schaltjahr, immer entweder auf den 21. oder 22. Dezember. 2016 fällt der kalendarische Winterbeginn auf den 21. Dezember. Beendet wird der Winter durch die Tag-und-Nacht-Gleiche, dem sogenannten Äquinoktium, am 20. oder 21. März.

Meteorologischer Winter

Die Meteorologie hat aus statistischen Gründen den Beginn des Winters auf den 1. Dezember festgelegt. So können Statistiken leichter erstellt sowie verglichen werden. Der Winter geht in der Meteorologie somit immer vom 1. Dezember bis zum letzten Tag des Februars. Ausgenommen davon ist die Südhalbkugel, hier sind alle Jahreszeiten um jeweils ein halbes Jahr verschoben.

Eine weitere Festsetzung des Winterzeitraums findet in der Phänologie statt. Als Winter wird die Zeitspanne definiert, in der alle Bäume ihr Laub verloren haben (von wenigen Ausnahmen wie z.B. wintergrünen Laubgehölzen abgesehen), das Wintergetreide aufläuft und im Allgemeinen Vegetationsruhe herrscht. Der phänologische Winter dauert meist von Ende November/Anfang Dezember bis Mitte/Ende Februar.