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Herbstfarben. Bild: © pixabay.com

09.10.2017

Goldener Oktober in Sicht

Die trüben, kalten und nassen Tage sind gezählt: Im Laufe der Woche kehrt mit einem Herbsthoch der "Goldene Oktober" ein. Vor allem das Wochenende bringt perfektes Freizeitwetter.

Der bisher sehr kühle, nasse und trübe Herbst bekommt in den kommenden Tagen ein anderes Gesicht: Ein Hochdruckgebiet etabliert sich über Europa und damit stellt sich zunehmend trockenes, sonniges und wärmeres Herbstwetter ein. Das Hoch lässt den Fronten mit Regen und Schnee keine Chance, sie ziehen weit nördlich vorbei. Damit steht uns prächtiges Oktoberwetter mit viel Sonnenschein bevor. Die Temperaturen legen ebenfalls zu, in Tirol wird bereits am Mittwoch die 20-Grad-Marke geknackt, am Donnerstag sind vereinzelt sogar bis zu 22 Grad möglich.

Sonst bleibt es zunächst noch eine Spur kühler. Speziell am Mittwoch in Deutschland und am Donnerstag vom Tiroler Unterland ostwärts in Österreich ziehen mitunter noch einmal mehr Wolken mit ein wenig Regen und teils kräftigem Westwind durch.

Goldenes Herbstwochenende

Am Freitag und am Wochenende kündigt sich überall perfektes Oktoberwetter an, oft scheint die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. An den Nachmittagen wird es angenehm warm mit Temperaturen von 16 bis 24 Grad. Die wärmsten Regionen werden dabei in Baden Württemberg, Bayern, Vorarlberg und Tirol am Sonntag zu finden sein. In den Alpen geht es mit den Temperaturen markant bergauf, die Frostgrenze steigt auf über 3.500 m. In den Hochlagen setzt starkes Tauwetter ein. Wanderer werden mit ausgezeichneter Fernsicht belohnt.

Anbei der Temperaturtrend in etwa 1500 m Höhe für Salzburg (für die Temperaturen in den Niederungen muss man in dieser Jahreszeit je nach Wetter etwa 8 bis 13 Grad dazu addieren). Die rote Linie entspricht dem langjährigen Mittel.

Temperaturtrend Bild: NCEP / UBIMET

Nebelfelder werden zäher

In den flachen Regionen sowie in manchen Tälern und Becken können die Nebelfelder aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit bereits zäh sein. Mitunter halten sie sich sogar bis in den Nachmittag hinein. In ungünstigen Tal- und Muldenlagen kommt zudem der Eiskratzer häufiger zum Einsatz.