Hund kaut an Blumentopf

Viele Pflanzen sind giftig für Hunde und Katzen Bild: Michelle D. Milliman, Shutterstock

30.08.2017

Giftige Pflanzen für eure Lieblinge

Nicht nur in Parks und Gärten erfreuen wir uns an der bunten Blütenpracht, die die warme Jahreszeit bringt. Doch Blumen wie Tulpen, Maiglöckchen und Krokusse sind für Hunde und Katzen giftig.

Neben Pflanzen im Park lauern in Wohnungen und Gärten weitere Gefahren für Hund, Katze, Kaninchen und Meerschweinchen. Besonders gemein, giftige Pflanzen für unsere Haustiere lassen sich am Aussehen nicht erkennen. Wir zeigen euch, welche giftigen Pflanzen sich in den Haushalten tummeln.

Problematische Pflanzen

Aloe Vera: Die beliebte Zierpflanze ist besonders für Katzen gefährlich. Der Inhaltsstoff Saponin führt zu Krämpfen oder Lähmungen.

Ficus-Arten: Es gibt hunderte Ficus (Feigen) Arten, zu den bekanntesten gehören Gummibaum (Ficus Elastica) und Birkenfeige (Ficus Benjamina). Beide führen bei euren Haustieren zu Erbrechen und Durchfall.

Efeu: Die Pflanze, die viele Hauswände ziert, hat giftige Blätter und Beeren. Efeu ist nicht nur für Haustiere, sondern auch für Menschen ungenießbar. Besonders kleine Kinder reißen gerne die Blätter ab.

Lilien: Diese Pflanzen sind vor allem für Katzen extrem gefährlich. Sie führen innerhalb von 72 Stunden zu Nierenversagen. Wenn bei eurer Katze Symptome wie Appetitlosigkeit und Erbrechen auftreten und ihr Lilien in der Wohnung oder im Haus habt, kontaktiert sofort einen Tierarzt.

Tulpen: Die weitverbreiteten Frühlingsboten finden sich in vielen Haushalten mit Haustieren. Doch Achtung: Alle Pflanzenteile der Tulpe sind für Hund und Katze giftig und reizen den Magen- und Darmtrakt. Wenn euer Haustier einen Pflanzenteil frisst, kontaktiert bitte euren Tierarzt.

Euer Liebling verspürt weniger Lust an Pflanzen zu knabbern, wenn ihr genügend Alternativen bereitstellt. So freuen sich Katzen über Katzengras, das auch eine reinigende Wirkung besitzt.

Was tun bei einer Vergiftung?

Erbrechen, Durchfall, ein apathisches Verhalten oder Zuckungen sind wichtige Alarmzeichen. Ihr könnt auch die Pupillen bei euren Haustier ansehen, besonders geweitete Pupillen sind ein Alarmzeichen. Sucht dann mit eurem Haustier rasch einen Tierarzt auf.