Müde

Fühlst du dich auch müde und schlapp im Frühling? Bild: Lolostock, Shutterstock

12.04.2017

Frühjahrsmüdigkeit - Was hilft dagegen?

An einigen Tagen hat uns der April bereits einen ersten Vorgeschmack auf den Frühling gegeben. Doch manche Menschen kommen im Frühjahr nur schwer in die Gänge. Kaum ist das mentale Wintertief überstanden, macht sich auch schon die Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar. Wie man damit am Besten fertig wird, erfahrt ihr hier.

Warum sind wir müde?

Warum uns im Frühling immer wieder die Müdigkeit plagt, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Eine wichtige Rolle scheint das Hormon Melatonin zu spielen. Der Körper ist noch auf den Winter eingestellt, während dem der Körper vermehrt das sogenannte Schlafhormon produziert. Es führt dazu, dass wir im Winter gut schlafen können, im Frühling macht es uns jedoch müde. Und auch die erhöhte Sonnenscheindauer und die frühsommerlichen Temperaturen haben einen bedeutenden Einfluss auf unseren Hormonhaushalt und Blutdruck.

Damit ihr die nächsten Frühlingstage möglichst fit und ausgeruht genießen könnt, verraten wir euch sechs Tipps gegen die lästige Frühjahrsmüdigkeit.

1. Frischluft tanken

In geschlossenen Räumen steigt der Kohlendioxid-Gehalt in der Luft mit der Zeit an, was negative Auswirkungen auf unser Denkvermögen hat. Lüftet man regelmäßig für ein paar Minuten, so kann man der sich allmählich einstellenden Müdigkeit rasch entgegenwirken.

2. Körperliche Betätigung

Auch langes Rumsitzen trägt seinen Teil zur aufkommenden Müdigkeit bei. Eine einfache Möglichkeit um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, ist etwas Bewegung. Dabei wird auch das Glückshormon Serotonin verstärkt ausgeschüttet.

3. Sonnenbaden

Noch wichtiger als die Glückshormone ist für den Körper das Vitamin D. Es ist das einzige Vitamin, das nicht allein über die Nahrung zugeführt, sondern vom Körper selbst gebildet wird. Dazu braucht der Körper Sonne, genauer gesagt die UVB-Strahlen der Sonne direkt auf der Haut.

4. Wechselduschen

Wem für körperliche Betätigung und Sonnenbad die Zeit fehlt, der kann sich auch mit Wechselduschen behelfen. Das abwechselnd warme und kalte Wasser bringt den Kreislauf rasch in Schwung und weckt neue Lebensgeister.

5. Mehrere Mahlzeiten

Schwere und üppige Mahlzeiten belasten unser Verdauungssystem und haben Ermüdungserscheinungen zur Folge. Besser ist es sich von leichter Kost zu ernähren und diese über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

6. Genug trinken

Neben einer falschen Ernährung resultiert Müdigkeit häufig auch aus einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Daher ist es wichtig tagsüber genügend zu trinken. Am besten ist Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke.