Frau mit Regenschirm

Frau mit Regenschirm      Bild: Sergey Zaykov, Shutterstock

02.10.2017

Ein Ex-Hurrikan erreicht die Alpen

Die Reste des Ex-Hurrikans „Maria“ überqueren mit teils kräftigem Regen die Alpen. Die darauffolgenden beiden Tage bringen wieder mehr Sonne und bis zu 25 Grad. Ab Freitag gibt der nahende Winter ein Lebenszeichen von sich.

Von der Karibik in die Alpen

Die damals noch als Hurrikan wirbelnde "Maria" verursachte unter anderem in Puerto Rico schwere Schäden und zog in den vergangenen Tagen als ein immer schwächer werdendes Sturmtief über den Atlantik. Am Dienstag erreichen die letzten Überreste in Form einer Kaltfront den Alpenraum. Von Vorarlberg bis ins westlichen Niederösterreich regnet es dadurch kräftig und auch der Nordwestwind frischt mitunter stark auf. Die Temperaturen gehen auf 11 bis 17 Grad zurück und die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen vorübergehend auf 2.000 bis 1.700 m.

Altweibersommer für zwischendurch

Ein kurzer Hauch von Altweibersommer zeichnet sich für Donnerstag ab. Häufig überwiegt tagsüber der Sonnenschein, ein paar Nebelfelder in den Tälern und Becken lösen sich rasch auf. Föhn und Sonnenschein sorgen am Nachmittag zudem für angenehme Temperaturen von 16 bis 24 Grad. In Ober- und Niederösterreich sind vereinzelt sogar spätsommerliche 25 Grad nicht ganz ausgeschlossen.

Kalte Wetterphase ab Freitag

Die kalte Dusche in Form von Regenschauern, kräftigem Nordwestwind und vielen Wolken folgt schon in der Nacht auf Freitag. Damit wird aus heutiger Sicht ein für Anfang Oktober frischer, windiger und unbeständiger Witterungsabschnitt eingeleitet. Vor allem im Stau der Nordalpen regnet und schneit es immer wieder und die Schneefallgrenze kann mitunter gegen 1.100 m absinken. Wetterbegünstigt sind in erster Linie die Regionen von Osttirol bis ins Süd- und Mittelburgenland, wo föhniger Nordwestwind für recht freundliches Wetter sorgt. Mehr als 6 bis 16 Grad sind nicht mehr möglich.

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