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Bild: © OnkelKrischan / Shutterstock.com

04.10.2017

Sturmtief "Xavier" fegt über Deutschland

Am Donnerstag überquert Sturmtief „Xavier“ den Norden Deutschlands zum Teil mit Orkanböen von mehr als 120 km/h.

Orkanböen in Norddeutschland

Sturmtief „Xavier“ verursacht im Norden Deutschlands am Donnerstag den bislang stärksten Herbststurm des Jahres. Von Niedersachsen und Bremen bis nach Berlin und Brandenburg drohen selbst im Tiefland verbreitet Orkanböen von mehr als 120 km/h. In den Hochlagen vom Harz muss man sogar mit Böen von deutlich über 150 km/h rechnen! Auch große Städte wie Berlin und Bremen, sowie am Rande Hamburg, sind von Orkan betroffen.

Große Windbruchgefahr 

Aufgrund der oft noch belaubten Bäume besteht große Windbruchgefahr, Hausdächer können abgedeckt werden und an der Nordsee muss man mit einer Sturmflut rechnen. Zudem kann es zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen kommen. 

Häufig Regen

Aber auch der Regen spielt eine Rolle: Bereits aus der Nacht heraus regnet es nördlich der Mittelgebirge teils länger anhaltend. Bis zum Abend erreicht das Niederschlagsgebiet auch den Süden. Hier und da können in der sich rasch südwärts verlagernden Kaltfront auch kurze Gewitter eingelagert sein und auch in der Kaltluft dahinter sind an der Küste gewittrige Schauer möglich. Große Regensummen sind in einem Streifen von der Nordsee bis nach Vorpommern zu erwarten.

Am Abend zieht "Xavier" rasch weiter nach Polen. Dahinter schwächt sich der Wind wieder ab.