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20.10.2017

Der Indian Summer

Der Begriff "Indian Summer" bezeichnet eine stabile Wetterperiode im späten Herbst auf dem nordamerikanischen Kontinent. Diese Phase zeichnet sich nicht nur durch die farbenprächtigen Laubbäume, sondern auch durch mildes Wetter aus.

Durch die ersten kalten Nächte nehmen die Blätter der verschiedenen Birken- und Ahornarten während des "Indian Summer" die unterschiedlichsten Schattierungen von Rot, Orange und Gelb an.

indian_summer_©_unsplash.com.jpg Eine wunderbare Farbenpracht bieten die Laubbäume in Nordamerika während des Bild: © unsplash.com

Der Winter naht

Der Begriff stammt aus dem Süden Kanadas und dem Nordosten der USA, wobei die genaue Wortherkunft ungeklärt ist. Eine Theorie besagt, dass die Indianer diese Zeit zur Jagd oder Ernte genutzt hätten. Der Indian Summer wird in der Regel durch ausgedehnte Hochdruckgebiete entlang der amerikanischen Ostküste ausgelöst. Vor allem im Landesinneren gibt es in dieser Zeit zwar schont die ersten Nachtfröste, für die Menschen dort ist es aber die letzte milde Zeit vor einem oft langen und kalten Winter. Vergleichbar ist dieses Phänomen mit dem Altweibersommer in Zentraleuropa.